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Gastbeitrag der Europaabgeordneten Ulrike Müller: Neues EU-Programm fördert Kindergesundheit

Ulrike Müller

Brüssel. Auf meinem Frühstückstisch steht immer ein Glas Milch. Das ist für mich nichts Besonderes. Ich sitze als Landwirtin mit 70 Allgäuer Weide-Milchkühen schließlich an der Quelle. Dass die tägliche Portion Milch als wichtiger Kalzium- und Vitaminlieferant zu einer guten Ernährung dazu gehört, schreibt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in ihren zehn Regeln zur gesunden Lebensweise. Für Kinder und Jugendliche im Wachstum gilt das in besonderem Maße.

Deshalb freue ich mich, dass mithilfe des neu aufgelegten EU-Programms allen Kindern gesunde Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt werden können. Neben Trinkmilch fördert die EU seit einigen Jahren frisches Obst und Gemüse an Schulen. Bei der nun beschlossenen Zusammenlegung des Schulobst- und Schulmilchprogramms haben sich das Europäische Parlament, der Rat und die Kommission auf eine kostenlose Abgabe der Lebensmittel geeinigt. Ab dem geplanten Start im August 2017 können neben frischen Milchprodukten auch verarbeitete verteilt werden. Welche Produkte dann genau zugelassen werden und wie das Programm in den EU-Mitgliedstaaten – also auch in Deutschland – umgesetzt wird, muss die EU-Kommission in den nächsten Monaten festlegen.

Zum Inhalt des Programms gehört auch das (Kennen-)Lernen von Lebensmitteln. Das betrachte ich schon seit jeher als wichtigen Baustein für die Gesundheitserziehung unserer Kinder. Das Angebot in der Schule stellt eine gute Grundlage dar. Um das gesunde Verhalten auch für die Zukunft zu festigen, gehört das Thema Essen und Trinken in den Schulunterricht. Besuche auf dem Bauernhof und andere Aktionen sind für Kinder wertvolle Erfahrungen, die nachweislich einen positiven Einfluss haben und das Gelernte im wahrsten Wortsinn „ergreifend“ machen.

Ich hoffe, dass sich die Schulen in Deutschland im Sinne einer ausgewogenen Ernährung der Heranwachsenden rege an unserem EU-Programm beteiligen werden. Denn, wie heißt es so schön: „Ein leerer Bauch studiert nicht gern.“

Ihre Ulrike Müller, MdEP

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