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Radiobeitrag zum 15. „Weltschulmilchtag“ am 24. September 2014

Radio SAW klärt auf, warum es wichtig ist, dass die Welt-Ernährungs-Organisation alle Arten von Schulmilchprogrammen unterstützt

Der „Internationale Tag der Schulmilch“ wurde von der Welt-Ernährungs-Organisation der Vereinten Nationen (FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations) am 28. September 2000 zum ersten Mal ausgerufen.

Info:

Der „Internationale Tag der Schulmilch“, kurz „Weltschulmilchtag“ ist immer am letzten Mittwoch des Septembers und wird in über 40 Ländern rund um den Erdball gefeiert, darunter auch China, Iran, Indien, Indonesien, Jamaica, Pakistan, Saudi Arabien, Tansania und in Thailand.

Die FAO will damit kontinuierlich auf die besondere Bedeutung der Schulmilchprogramme im Hinblick auf die Welternährungsproblematik hinweisen und zugleich den internationalen Austausch von Informationen zu den unterschiedlichen Varianten fördern: Auf regionalen und internationalen Konferenzen und Kongressen sollen sich die Verantwortlichen über die Ländergrenzen hinaus vernetzen und gegenseitig unterstützen.

Schulmilchprogramme ständig in Bewegung

Je nach Grad der Armut ist es in manchen Ländern auch heute noch zwingend notwendig, Schulmilch kostenlos bereitzustellen, wie es auch in Deutschland in der Zeit nach dem letzten Weltkrieg üblich war, als die Kinder stark unterernährt waren und durch Milch und Kakao aufgepäppelt werden sollten. Je stärker der Anstieg im pro Kopf Durchschnittseinkommen, desto mehr kann den Eltern zugemutet werden, das Geld für die Schulmilch selbst aufbringen. In der Europäischen Union (EU) wird Schulmilch so im Moment nicht voll bezahlt, aber immer noch gefördert.

Schulmilchförderung in Deutschland

Begünstigt sind nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft „pro Schüler und Schultag 250 Milliliter Vollmilch. Die Preise je Portion liegen zwischen 20 Cent für lose abgegebene Frischmilch und ca. 50 Cent für Milchmischgetränke in Karton- oder Mehrwegverpackungen. Bio kostet ca. 10 Cent mehr.
Die Schulmilch-Beihilfe wird in Deutschland nicht unmittelbar an die Kinder / Schüler ausgezahlt, sondern an Lieferanten (Molkereien, Händler, Direktvermarkter) oder andere Einrichtungen bzw. deren Träger, welche die gewährte Beihilfe dann vom Verkaufspreis abziehen.“

Radiobeitrag zum Weltschulmilchtag: Radio SAW, 24.9.2014:

 

Weiterführende Links:

http://www.fao.org/economic/est/est-commodities/dairy/school-milk/en/

http://ec.europa.eu/agriculture/milk/school-milk-scheme/index_en.htm

http://ec.europa.eu/agriculture/drinkitup/index_de.htm

http://www.bmel.de/DE/Ernaehrung/GesundeErnaehrung/KitaSchule/_Texte/DossierKitaUndSchule.html?notFirst=true&docId=378708